„Gas-Zitterpartie“ im Winter? Jetzt wächst selbst bei Merz die Sorge vor Engpässen

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„Gas-Zitterpartie“ im Winter? Jetzt wächst selbst bei Merz die Sorge vor Engpässen
Bildquelle: Apollo News

Die deutschen Gasspeicher sind derzeit so niedrig gefüllt wie noch nie zu dieser Jahreszeit – und weil der Gaspreis im Großhandel zugleich immer weiter ansteigt, drohen im kommenden Winter weitreichende Versorgungsengpässe. Auch die Spitze der Bundesregierung kann das Problem nun nicht mehr kleinreden.

Öffentlich hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu den niedrigen Füllständen bislang zwar nicht geäußert. Nach Informationen des Stern teilte er jedoch bei der Kabinettsklausur vergangene Woche die Sorge von Digitalminister Karsten Wildberger über mögliche Versorgungsengpässe im Winter. Das Kanzleramt lässt sich seither nach Angaben des Magazins regelmäßig über die Lage informieren.

Doch nicht nur Merz und Wildberger sind besorgt. Auch aus dem Rest der Koalition kommt inzwischen offener Widerspruch gegen die bisherige Strategie des Wirtschaftsministeriums. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verlangte nach einer Kabinettssitzung in München, der Bund müsse rasch für ausreichende Füllstände sorgen. Im Moment sei es noch zu wenig, und es deute sich wieder eine „Zitterpartie“ an, warnte der Ministerpräsident. Vor diesem Hintergrund forderte Söder die Schaffung einer nationalen Gasreserve nach dem Vorbild der strategischen Ölreserve.

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