Seit Jahren schwebt Galeria in Pleite-Gefahr – auf dem Spiel stehen rund 12.000 Arbeitsplätze. Nach vielen Verhandlungen gibt es weiterhin keine Einigung mit dem US-Investor Gordon Brothers, der dem angeschlagenen Warenhauskonzern frisches Geld zur Verfügung stellen soll.
In Unternehmenskreisen wächst laut Bild die Sorge, dass sich der Poker immer weiter hinzieht und Galeria am Ende doch die Luft ausgeht. Brancheninsider sprechen demnach bereits von „Leichenfledderei“. Gordon Brothers gilt als Spezialist für die Verwertung angeschlagener Unternehmen und war unter anderem am Ausverkauf der US-Spielzeugkette „Toys R Us“ beteiligt.
Für Galeria wird die Zeit knapp. Nach Informationen aus dem Umfeld des Unternehmens wird nur noch zurückhaltend neue Ware bestellt. Auch die Vorbereitungen auf das wichtige Weihnachtsgeschäft laufen demnach deutlich eingeschränkter als üblich.
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