Bereits in den frühen Morgenstunden hat die Protestaktion begonnen, sie soll bis Mitternacht andauern. Für Reisende bedeutet das massive Einschränkungen. Nach Angaben der Flughafengesellschaft sind 500 Beschäftigte zur Teilnahme an dem Streik aufgerufen. Die Auswirkungen sind gravierend: Insgesamt 445 geplante Starts und Landungen fallen aus, 57.000 Passagiere sind betroffen. Reisende werden dringend gebeten, sich frühzeitig über Umbuchungen sowie andere Reisemöglichkeiten zu informieren.
Besonders brisant ist die Situation, weil zentrale Bereiche des Flughafenbetriebs betroffen sind: Zwar bleiben klassische Passagierprozesse wie Check-in, Sicherheitskontrollen und Gepäckabfertigung vom Streik unberührt, doch viele der streikenden Mitarbeiter arbeiten an sicherheitskritischen Schnittstellen. Dazu zählen unter anderem die Steuerung der Landebahnbeleuchtung sowie die sogenannten „Follow-me“-Fahrzeuge, die Flugzeuge am Boden navigieren. Auch die Flughafenfeuerwehr beteiligt sich am Arbeitskampf.
Das hat weitreichende Konsequenzen: Ohne eine einsatzbereite Feuerwehr dürfen Flugzeuge grundsätzlich nicht landen. Starts wären theoretisch möglich, erfolgen jedoch auf eigenes Risiko der Airlines. Branchenexperten gehen davon aus, dass keine Fluggesellschaft dieses Risiko eingehen wird. Damit kommt der Flugbetrieb faktisch vollständig zum Erliegen.
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