„Faschistische Politik“: Designierter Linkenvorsitzender sieht keinen Unterschied zwischen CDU und AfD

vor 2 Monaten

„Faschistische Politik“: Designierter Linkenvorsitzender sieht keinen Unterschied zwischen CDU und AfD
Bildquelle: Apollo News

Luigi Pantisano soll am Samstag zum Bundesvorsitzenden der Linken gewählt werden. Im Interview mit Bild warf er der CDU vor, faschistische Politik zu betreiben. Er wurde am Freitag danach gefragt, ob die Linke in Sachsen-Anhalt einen CDU-Ministerpräsidenten, Sven Schulze, mittragen würde. Daraufhin antwortete er: „Wir als Linke kämpfen darum, dass die Faschisten nicht an die Macht kommen, das es keine solche Mehrheit gibt. Letztlich gibt es gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst.“

Man werde in den kommenden Wochen darum kämpfen, möglichst viele Leute von seiner Politik überzeugen zu können. „Unser Ziel als antifaschistische Partei ist es, die Faschisten von der Macht fernzuhalten.“ Er kritisierte auch Friedrich Merz. Dieser sei ein „Versager“ und es sei unerhört, dass er als unbeliebtester Kanzler den hart arbeitenden Menschen Vorschriften mache.

Während Pantisano gegenüber Bild mit der CDU hart ins Gericht ging, zeigte er sich im Gespräch mit der Tagesschau, das ebenfalls am Freitag stattfand, offener für eine Zusammenarbeit mit der CDU in den ostdeutschen Bundesländern. „Wir werden alles daran setzen, dass der Faschismus nicht an die Macht kommt“, sagte er. „Dazu gehört eben auch, dass, wenn es so weit kommt, wir das in einer Kooperation irgendwie vermeiden.“ Die Moderatorin hakte nach und wollte wissen, ob er auch für ein Bündnis mit der CDU bereit sei, um eine AfD-Regierung zu verhindern. „Ja“, sagte er schlicht.

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