Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien (CDU) spricht sich für strengere Regeln beim Zugang von Kindern zu sozialen Medien aus. Für die eigenständige Nutzung solcher Angebote hält die CDU-Politikerin eine gesetzliche Altersgrenze von 13 Jahren grundsätzlich für den richtigen Weg.
Anlass ist die Übergabe von 56 Handlungsempfehlungen der Unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. Die Kommission hatte ihre Empfehlungen am Mittwoch an Prien übergeben. Sie sollen Grundlage für eine Gesamtstrategie der Bundesregierung zum Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum werden.
Prien erklärte: „Für die eigenständige Nutzung sozialer Medien sehe ich grundsätzlich in dem Vorschlag einer gesetzlichen Altersgrenze von 13 Jahren den richtigen Weg – in Verbindung mit einer wirksamen Altersüberprüfung und abgestuften Schutzvorkehrungen für Jugendliche bis 18 Jahre.“
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