In Sachsen-Anhalt strebt die AfD nach der absoluten Mehrheit. Um eine Alleinregierung stellen zu können, braucht die Partei bei der Landtagswahl am 6. September nach aktuellem Stand mindestens 45 Prozent. Sollte die absolute Mehrheit verfehlt werden, werde bereits an einem Plan B gearbeitet, berichtet Welt. Aktuell steht die Partei bei 41 bis 42 Prozent in den Umfragen. Ansonsten wären noch die CDU, die SPD und die Linke im Landtag vertreten.
In der AfD gehen einige Politiker davon aus, dass es nach der Wahl innerhalb der CDU zu Diskussionen über eine Zusammenarbeit mit den Linken kommen würde. Das würde zu Problemen führen, denn die Christdemokraten haben auch einen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linken getroffen. Hochrangige AfD-Politiker sollen deshalb überlegen, die CDU-Fraktion zu spalten, wie die Welt berichtet.
Denn um eine Mehrheit zu erreichen, bräuchte die AfD nur wenige CDU-Abgeordnete auf ihrer Seite. Ein bis drei Politiker, die lieber mit der AfD als mit den Linken zusammenarbeiten würden, würden ausreichen. Vor allem „Hinterbänkler“ der Christdemokraten seien nach Vermutung der AfD offener für eine Zusammenarbeit als prominente CDU-Politiker. Denn diese seien weniger parteisoldatisch eingestellt. Allerdings könnte den möglichen Überläufern dafür ein Parteiausschluss drohen. Dann könnte sich eine Gruppe unter neuem Namen bilden.
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