In der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag von Bild erreicht die AfD erneut einen Rekordvorsprung vor der CDU/CSU. Zudem schlüsselte Institutschef Hermann Binkert das Wahlverhalten nach Religionszugehörigkeit auf. Dabei zeigt sich, dass insbesondere die Linke und die SPD bei Muslimen stark überdurchschnittlich abschneiden.
Die von Alice Weidel und Tino Chrupalla geführte AfD legt im Vergleich zur Vorwoche um 0,5 Prozentpunkte zu und kommt auf 29 Prozent. Die Union stagniert hingegen bei 20,5 Prozent. Damit erreicht die AfD erneut einen Vorsprung von 8,5 Prozentpunkten, den sie zuletzt Ende Juli erzielt hatte.
Den größten Verlust verzeichnet in dieser Woche die Linke: Sie verliert einen Punkt und kommt nur noch auf elf Prozent. Bei der SPD gibt es keine Veränderung; sie bleibt bei zwölf Prozent. Die Grünen legen leicht um 0,5 Punkte auf 13,5 Prozent zu. Die FDP verliert dagegen einen halben Punkt und fällt auf 4,5 Prozent – damit würde sie den Einzug in den Bundestag derzeit erneut verfehlen.
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