Am Wahlabend des 1. Septembers bangten die Grünen stundenlang um den Einzug in den sächsischen Landtag. Nach den ersten Hochrechnungen lagen sie bei genau fünf Prozent, gerade noch genug, um den Wiedereinzug im Bundesland, in dem sie bis dahin regiert hatten, zu schaffen. Am Ende reichte es aus: Nach dem endgültigen Endergebnis erhielt die Partei 5,1 Prozent der Zweitstimmen und stellt nun sieben Sitze.
Doch die Partei könnte die Sitze wieder verlieren: Ein Dresdener Informatiker, der auf X (ehemals Twitter) unter dem Namen „freigeist“ über 40.000 Follower hat, hat Einspruch gegen das Endergebnis erhoben. Wie die Bild berichtet, ist es seiner Einschätzung nach nämlich statistisch unmöglich.
Seine Begründung: Noch um 23:20 Uhr am Wahlabend, als bereits 96 Prozent der Stimmen und 431 Gemeinden ausgezählt worden waren, standen die Grünen bei einem Ergebnis von 3,7 Prozent. Diese Zahlen wurden so auf der offiziellen Wahlwebseite des Bundeslands Sachsen veröffentlicht. Nur 13 Minuten später sank die dort veröffentlichte Zahl der ausgezählten Stimmen auf nur noch 93 Prozent.
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