Gespielte Empörung bei der CDU, um zu verschleiern, dass man mit den Linken brandmauerblockeinig ist

vor 2 Monaten

Gespielte Empörung bei der CDU, um zu verschleiern, dass man mit den Linken brandmauerblockeinig ist
Bildquelle: Tichys Einblick

Da inzwischen in diesem Land gefühlt jeder jeden schon einmal als Faschisten bezeichnet hat und wohl kaum jemand in diesem Land die Begriffe Faschist oder Faschismus zu definieren vermag, hat man es nicht mit einem Begriff zu tun, sondern mit einer Sammelbezeichnung der jeweils anderen, mit einer Pejoration, mit einem Schimpfwort, mit einem Superlativ der Abscheu. Sinnvoll kann der Begriff nur als historischer Begriff aus der italienischen Geschichte benutzt werden, der Benito Mussolinis politische Theorie und politische Praxis, sowie Theorie und Praxis seiner Anhänger und Nachfolger beschreibt.

Natürlich meinen Linken-Politiker, die trotz Studium immer ein wenig aufgeregt und bildungsfern wirken, nicht den Mann aus Dovia di Predappio, den früheren Sozialisten und späteren Duce del Fascismo, Benito Mussolini, wenn sie das Wort von den Faschisten wie einen Bannstrahl auf alle nichtlinken Politiker und Parteien richten, selbst auf die CDU, die doch inzwischen auch eine linke Partei geworden ist.

Luigi Pantisano, die kommunistische Lichtgestalt aus Südwestdeutschland, sagte es im Bild-Interview klar und deutlich: „Letztlich gibt es gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst.“ Dass die CDU sich darüber bitterböse erboste, kann man verstehen, denn mit den „Faschisten selbst“ auf eine Ebene gestellt zu werden, kann schon in Unkenntnis der italienischen Geschichte für ordentlich Verdruss sorgen.

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