„Wir werfen nach wie vor alle in einen Topf“, kritisiert der Journalist und Buchautor Wolfgang Herles einen Fehler der deutschen Einwanderungspolitik. Er bemängelt am Freitag bei NIUS Live: Deutschland unterscheide nicht klar genug zwischen Flüchtlingen und Menschen, die gezielt zum Arbeiten einwandern wollen.
Anlass der Diskussion sind neue Daten, nach denen in diesem Jahr bis Ende Juli nur drei Abschiebungen nach Syrien und 121 nach Afghanistan erfolgten (NIUS berichtete exklusiv).
Herles: „Das Thema Abschiebung ist wichtig und da muss eine Menge dran gemacht werden.“ Aber Deutschland müsse auch sowohl die illegale Migration begrenzen als auch endlich festlegen, welche Menschen es als Arbeitskräfte gezielt ins Land holen wolle, sagt Herles bei NIUS Live.
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