Der 19. August 2026 dürfte wohl als einer der bemerkenswertesten Tage in die Geschichte des US-Biotechunternehmens Moderna eingehen – denn bei der Entwicklung einer Krebstherapie wurde ein entscheidender Durchbruch erzielt. Die Aktie schoss förmlich in die Höhe. Gleichzeitig bleiben jedoch zentrale Fragen zu potenziellen Risiken bzw. zum Nutzen.
Die konkreten Details: Am Mittwoch vor Börseneröffnung teilten Moderna und sein Partner Merck & Co. mit, dass ihre gemeinsam entwickelte mRNA-Krebsimpfung Intismeran in einer relevanten Phase-3-Studie gegen schwarzen Hautkrebs (Melanom) ihre Ziele erreicht hat. An der Studie nahmen 1.137 Patienten nach einer Operation wegen eines Melanoms, des sogenannten schwarzen Hautkrebses, teil.
Besonders bemerkenswert dabei ist, dass es sich um die erste positive Phase-3-Studie für eine mRNA-basierte Krebstherapie überhaupt handelt. Bei einer Phase-3-Studie handelt es sich um eine große bestätigende Wirksamkeits- und Sicherheitsprüfung eines Arzneimittels kurz vor einer möglichen Zulassung. Sie soll nicht mehr nur zeigen, ob ein Ansatz prinzipiell funktioniert, sondern auch belegen, ob der Nutzen für eine klar definierte Patientengruppe die Risiken überwiegt und die Anwendung sicher ist.
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