Deutschland wird morgen so sein wie Großbritannien heute

vor 2 Monaten

Deutschland wird morgen so sein wie Großbritannien heute
Bildquelle: Tichys Einblick

Nein, das Vereinigte Königreich ist kein Vorbild. Nun wirklich nicht. Aber für uns Deutsche ist es eine Projektion. Ob wir wollen oder nicht: Auf der Insel sehen wir uns selbst – nur ist man dort schon ein paar Jahre weiter.

Die wirtschaftlichen, politischen, medialen und kulturellen Funktionseliten beider Länder haben über Jahrzehnte sehr ähnliche Rezepte befolgt: Masseneinwanderung, Klimapanik, De-Industrialisierung, Bürokratisierung, Identitätspolitik, Meinungsunterdrückung und systematische Dekonstruktion familiärer und nationaler Bindungen.

Die Ergebnisse sind verblüffend ähnlich.

So, wie Großbritannien heute ist, wird Deutschland morgen sein. Nicht in jedem Detail, aber in den großen Linien: wirtschaftlich, demografisch, politisch, kulturell.

Großbritannien hat seine Industrie schon vor ein paar Jahrzehnten versenkt.

Die einst stolzen britischen Autohersteller gehören heute entweder Chinesen (Lotus, MG) oder Indern (Jaguar, Land Rover). Im Reich von König Charles hat die Industrie heute einen kleineren Anteil an der Wirtschaftsleistung als in Deutschland kurz nach dem Krieg. Ganze Regionen wie Lancashire, die Midlands oder Yorkshire sind ökonomisch entkernt. Das Land ist voller alter Fabriken, die notdürftig zu Industriemuseen umgebaut wurden – oder einfach als Ruinen herumstehen.

London hat die britische Industrie schon weitgehend vernichtet. Berlin tut gerade nach Kräften alles, um auch die deutsche zu vernichten. Die Gründe kennt jeder: irre Steuern, irre Energiekosten, eine irre Bürokratie. Und eine politische Klasse, der Diversitätsquoten viel wichtiger sind als Wettbewerbsfähigkeit.

Die Autoindustrie streicht zehntausende Jobs. Massenentlassungen auch bei Bosch, Siemens und Thyssenkrupp. Stahlwerke kämpfen ums Überleben. Chemiekonzerne flüchten irgendwohin in der Welt, BASF investiert lieber in China als in Ludwigshafen. Selbst Mittelständler verlagern ihre Produktion inzwischen ins Ausland.

Die deutsche Wirtschaft ist gerade das dritte Mal in Folge geschrumpft. Hohe Löhne, kurze Arbeitszeiten, rigide Arbeitsmärkte und eine alternde Bevölkerung lähmen die Dynamik. Das sind unübersehbare Parallelen zur britischen „Decline“-Phase des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts – nur dass Deutschland heute schneller altert.

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