Wie deutsch deutsche Traditionsunternehmen heute noch sind, ist längst eine berechtigte Frage. Immer häufiger werden hiesige Firmen ganz oder teilweise von ausländischen Investoren übernommen. Zugleich rücken an die Spitze deutscher Konzerne zunehmend internationale Manager, während Produktion und Arbeitsplätze immer öfter ins Ausland verlagert werden.
Hintergrund der Übernahme deutscher Unternehmen durch ausländische Investoren ist nicht zuletzt die anhaltende Wirtschaftskrise sowie die erdrückenden Standortbedingungen, die deutsche Unternehmen finanziell stark unter Druck setzen. Für ausländische Investoren sind viele dieser Firmen deshalb leichte Beute: Sie können angeschlagene Unternehmen zum Schnäppchenpreis übernehmen.
Erst in dieser Woche wurde bekannt, dass der deutsche Chemie-Weltmarktführer Perlon – der im Oktober vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet hatte – an einen chinesischen Investor übergeht (mehr dazu hier).
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