Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich gegen die „Ausgrenzung von Menschen mit Migrationsgeschichte“ gewandt. Deutschland gehöre „allen, die hier rechtmäßig leben“, sagte er anlässlich einer Podiumsdiskussion im Bundespräsidialamt mit dem Thema „zu Hause in Deutschland – wie wir miteinander leben“.
Es gebe „keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse“. Die Verfassung kenne keine Volksgemeinschaft gleichen Blutes und keine staatsbürgerschaftlichen Privilegien für die sogenannten „Biodeutschen“, sagte Steinmeier. Deutschland müsse ein Land sein, „das jedem eine Absage erteilt, der Fantasien von völkischer Abschottung entwickelt“.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der ersten Publikumsveranstaltung im neuen Amtssitz am Spreebogen – unter dem Titel „Zuhause in Deutschland. Wie wir miteinander leben.“
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