Der typische AfD-Wähler ist gar nicht immer ostdeutscher Herkunft und vom Dorf! Eine neue Untersuchung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zeigt, wie vielschichtig die Wählerschaft der rechten Partei in Deutschland ist. Zuerst berichtete die FAZ darüber.
Demnach liegt die AfD in Deutschland unter Menschen mit polnischen Wurzeln auf Platz eins. Auch Spätaussiedler aus Staaten wie Russland oder Kasachstan geben der AfD mehrheitlich ihre Stimme. Weniger Zustimmung verzeichnet die Partei dagegen bei Türken sowie russischstämmigen Bewohnern, die nicht zur Gruppe der Spätaussiedler gehören.
Für Kanzler Friedrich Merz (CDU) sollten die Ergebnisse Alarmsignal sein: Noch in früheren Befragungen der Stiftung in den Jahren 2015 und 2019 hatte die Union in diesen traditionell konservativ geprägten Wählergruppen klar vorn gelegen. Laut Studienautor Dominik Hirndorf hat die CDU dort inzwischen jedoch deutlich an Rückhalt verloren.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











