Seit Monaten bereitet sich die Initiative Widersetzen auf das erste Juliwochenende vor. Die linksradikalen Aktivisten haben sich zum Ziel gesetzt, den Bundesparteitag der AfD in Erfurt mit Straßenblockaden zu verhindern. Sie mobilisieren bundesweit und organisieren Reisebusse, die Tausende AfD-Gegner nach Thüringen bringen sollen. Das alles kostet Geld. Deshalb wirbt Widersetzen aktiv um Spenden.
Apollo News ist auf eine ungewöhnliche Spendenkonstruktion gestoßen, die Fragen zur steuerlichen Einordnung der Spenden aufwirft. Denn als Spendenkonto gibt Widersetzen die Bankverbindung eines gemeinnützigen Vereins an, der damit wirbt, dass Spenden an ihn von der Einkommensteuer abgesetzt werden können. Auf Nachfrage eines potenziellen Spenders antwortete ein Vertreter von Widersetzen jedoch: „Leider ist das Blockieren von AfD-Parteitagen nicht steuerlich absetzbar“, der Verein verwalte „unser Geld“.
Wie kann das sein? Ein gemeinnütziger Verein sammelt und „verwaltet“ Spendengeld einer Initiative, deren Vertreter einem potenziellen Spender selbst erklären, die Spenden seien nicht steuerlich absetzbar. Und warum fehlt auf der Spendenseite von Widersetzen jeder Hinweis darauf, dass man diese Spende möglicherweise nicht von der Steuer absetzen kann, obwohl sie an einen Verein geht, der genau damit wirbt?
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