Florian Schroeder wäre gerne lustig und klug – und beides ist er nicht. Zumindest ist der Kabarettist nicht so lustig, wie er sich hält, und nicht so klug, wie er meint. Generell findet man im öffentlich-rechtlichen Erziehungsfunk selten lustige und noch seltener kluge Protagonisten.
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Nun äußerte sich Florian Schroeder auf zumindest unfreiwillig komische Art. Ihm missfällt, dass Björn Höcke im Podcast „Ben ungeskriptet“ viereinhalb Stunden reden durfte, ohne dass das Gespräch zum Tribunal geworden wäre. Schroeders Erwiderung zeigt: Es geht den bisherigen Diskussionsverwaltern nicht um Aufklärung, sondern um Macht. Genau diese Macht aber erodiert – die Macht, zu bestimmen, wer mit wem wie lange auf welche Weise reden darf. Und das ist gut so.
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