Es ist überhaupt kein neues Problem. Seit Jahren zocken nicht einfach nur Immigranten vom Balkan und anderswo – häufig Roma oder Sinti, fahrendes Volk ohnehin – die deutschen Jobcenter ab, zusätzlich geht es um Banden, die angeblich den in Schrottimmobilien einquartierten Migranten einen Großteil der amtlichen Bezüge wieder abpressen. In dieses moralisierende Konstrukt hatte zumindest der ÖRR die Geschichte letztes Jahr verpackt. „Brutal ausgebeutet“ würden Menschen – also etwas, was nach dem unverbindlichen Globalen Pakt für soundso welche Migration (UN-Migrationspakt) gar nicht vorgesehen ist, vielmehr strikt zu bekämpfen wäre.
Man darf allerdings davon ausgehen, dass die Bandenchefs in vielen Fällen mit den Clanoberhäuptern identisch sind. Es ginge dann um eine Art „Familienbusiness“ im weitesten Sinne, das sich nur an einem Markt erfolgreich positioniert: dem Markt der frei verfügbaren bundesdeutschen Sozialleistungen.
Jetzt veröffentlichte Zahlen der Bundesagentur für Arbeit reichen bis ins Jahr 2022 zurück, in dem es 324 Fälle von bandenmäßigem Bürgergeldbetrug gab – dazu aber nur 156 Strafanzeigen. 2023 fanden die Jobcenter etwas weniger Fälle (229) und erstatteten 120 Mal Anzeige. 2024 wuchs die Zahl auf 421 Fälle, aber immer noch nur 281 Strafanzeigen. Im letzten Jahr blieb es bei 406 Fällen, die den Jobcentern auffielen, worauf immerhin 315 Strafanzeigen folgten. Nur in den letzten dreieinhalb Jahren gab es demnach mehr als 1.500 Fälle von organisiertem Leistungsmissbrauch durch EU-Binnenmigranten.
SACHSEN-ANHALT: AFD vor Triumph! CDU vor Desaster! Deutschland blickt auf Landtagswahl I WELT STREAM













