Das Horrorhaus von Amsterdam: Wie ein Vorzeigeprojekt für Flüchtlingsintegration zum Albtraum wurde

vor 6 Monaten

Das Horrorhaus von Amsterdam: Wie ein Vorzeigeprojekt für Flüchtlingsintegration zum Albtraum wurde
Bildquelle: NiUS

In Amsterdam steht ein Horrorhaus, in dem seit Jahren Bewohner systematisch bedroht, beraubt, angegriffen, sexuell missbraucht und vergewaltigt werden. Aber kein Hahn kräht danach. Obwohl niederländische Medien, wenn auch nur sporadisch, durchaus berichteten, war das Thema mit Ausnahme der britischen Daily Mail allen großen Medien der Welt egal. In Deutschland wurde darüber so gut wie gar nicht berichtet, am allerwenigsten vom antifaschistischen ÖRR, der doch sonst, geht es um Missbrauch und Vergewaltigung von Frauen, das Gras wachsen hört.

Jetzt ist Amsterdam allerdings nicht Caracas, Kapstadt oder Tijuana, wo jedes Jahr ein paar tausend Menschen ermordet und noch viel mehr überfallen, bestohlen und beraubt werden, sondern eine europäische Metropole, die es noch 2022 unter die zehn lebenswertesten Städte der Welt geschafft hat. Wie kann so etwas geschehen? Warum redet kein Mensch darüber? Warum ist ein solches Thema nicht ansatzweise in den Schlagzeilen?

Die Antwort ist sehr einfach: Weil die Täter Flüchtlinge und die Opfer Holländer sind. Die Opfer waren holländische Studenten und insbesondere Studentinnen, die typisch holländische Namen wie Jansen, Bakker, Visser und de Vries hatten und einfach nur studieren wollten. Die Täter aber sind Flüchtlinge aus Syrien und Nigeria. Das Besondere an der Geschichte ist: Täter und Opfer wohnen alle in einem Haus auf engstem Raum und begegnen sich täglich. Und kein Mensch tut etwas dagegen. Bis heute.

Der Hintergrund für diese elende Geschichte ist ebenso banal wie typisch: Amsterdam ist die teuerste Studentenstadt Europas. Ein durchschnittliches Zimmer kostet 900 Euro im Monat, in besonders gefragten Vierteln wie Amsterdam-Oost oder De Pijp liegen die Preise deutlich über 1.000 Euro. Wer eine Ein-Zimmer-Wohnung sucht, muss im Stadtzentrum mit Mieten zwischen 1.500 und 2.300 Euro rechnen. Wohnraum ist in Amsterdam knapp, teuer und hart umkämpft.

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