Als Alice Weidel im Bundestag über die Grooming-Gang in Nürnberg redete, gab es Gelächter aus der Linkspartei. „Am Hauptbahnhof von Nürnberg, der Heimat des CSU-Vorsitzenden Markus Söder, machen Migrantenbanden minderjährige deutsche Mädchen mit Drogen gefügig, um sie als Sexsklaven zu missbrauchen“, sagte sie am Donnerstag. Daraufhin war in der Videoübertragung Gelächter zu hören. Zunächst blieb unklar, welcher Abgeordnete lachte.
Das Protokoll der Plenarsitzung liefert die Erklärung: Es war die Linken-Abgeordnete Katrin Fey. Im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe ist sie Obfrau ihrer Fraktion. In ihrer Fraktion ist sie Sprecherin für Bürger- und Menschenrechte. Sie wolle sich für ein „Mehr an sozialer Gerechtigkeit und Menschlichkeit“ einsetzen, heißt es auf ihrer Webseite. Als Weidel die Grooming-Gang anspricht, ruft auch die Grünen-Abgeordnete Mayra Vriesema etwas, das man allerdings nicht verstehen kann.
Laut der Bayerischen Polizei sollen junge Mädchen in Nürnberg, die in prekären Verhältnissen leben, gezielt von Drogendealern angesprochen, mit Geschenken umworben und anschließend drogenabhängig gemacht worden sein. Dann wurden sie sexuell ausgebeutet. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich überwiegend um junge Männer „syrischer, pakistanischer und nordafrikanischer Herkunft“, wie die Behörde mitteilte (Apollo News berichtete).
„Weimarer Dreieck“ - Treffen der Außenminister: Deutschland, Frankreich und Polen | 03.09.2026










