Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) stuft einen nächtlichen Brandanschlag auf eine Münchner Baustelle als möglichen politisch motivierten Angriff auf ein Rüstungsunternehmen ein. „Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt“, sagte ein Behördensprecher. In der Nacht zum Donnerstag waren mehrere Brandsätze auf das Gelände im Stadtteil Berg am Laim geworfen worden. Zwei Personen wurden festgenommen.
Nach Medienangaben zielte die Attacke auf eine Baustelle des Technologie- und Rüstungskonzerns Rohde & Schwarz. Ein Brandsatz ging in Flammen auf, ein weiterer musste von Spezialeinheiten des LKA entschärft werden, wie Bild berichtet. Ein Zeuge hatte gegen Mitternacht die Polizei alarmiert. Laut seiner Aussage wurden die Brandsätze aus einem fahrenden Auto heraus auf das Firmengelände geworfen. Eine Streife konnte das Feuer kurz nach ihrem Eintreffen löschen.
Rohde & Schwarz zählt zu den führenden Anbietern sicherer Funk- und Kommunikationstechnik für die Bundeswehr. Bei den festgenommenen Verdächtigen handelt es sich laut Bild um eine 28-jährige Frau und einen 38-jährigen Mann bulgarischer Staatsangehörigkeit.
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