Die Bundesregierung erhöht ihre militärische und sicherheitspolitische Unterstützung für die Ukraine im Jahr 2026 auf mehr als 11,5 Milliarden Euro. Das geht aus einer aktuellen Vorlage des Finanzministeriums für den Bundestag hervor, über die in der Nacht auf Dienstag die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Damit fließen drei Milliarden Euro mehr an Hilfen als ursprünglich im Regierungsentwurf vorgesehen.
Das zusätzliche Geld soll vor allem für Artillerie, Drohnen, gepanzerte Fahrzeuge und die Wiederbeschaffung zweier Patriot-Flugabwehrraketensysteme eingesetzt werden. Offiziell firmiert der Posten unter dem Titel „Ertüchtigung von völkerrechtswidrig angegriffenen Staaten im Bereich Sicherheit, Verteidigung und Stabilisierung“. Deutschland bleibt damit – nach den USA – der zweitgrößte Unterstützer der Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion.
Am Donnerstag trifft sich der Haushaltsausschuss des Bundestages zur sogenannten Bereinigungssitzung, in der die finalen Entscheidungen über den Etat 2026 fallen sollen. Noch offen sind allerdings die genauen Anpassungen beim Klima- und Transformationsfonds sowie im milliardenschweren Sonderetat für Infrastruktur und Klimaneutralität, deren Details das Finanzministerium zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen will.
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