Der Wahlerfolg der Linken in Berlin spiegelt sich auch in den zwölf Bezirken der Hauptstadt wider. Bei den parallel zur Abgeordnetenhauswahl abgehaltenen Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen konnte die Partei ihren Stimmenanteil nach dem vorläufigen Ergebnis um 11,5 Prozentpunkte auf 24,1 Prozent steigern.
Damit steht Die Linke berlinweit an der Spitze. Die CDU musste hingegen einen deutlichen Rückschlag hinnehmen: Ihr Ergebnis sank um 9,5 Punkte auf 18,2 Prozent, wodurch sie ihre bisherige Führungsposition verlor. Außer in Marzahn-Hellersdorf, Spandau und Reinickendorf gibt es nun überall rot-grün-rote Mehrheiten. Auch bürgerliche Bezirke sind gefallen.
Besonders stark schnitt Die Linke in den innerstädtischen Bezirken ab. In Friedrichshain-Kreuzberg kam sie auf 40,1 Prozent. Gemeinsam mit den Grünen erreicht sie hier künftig eine Zweidrittelmehrheit. Auch in Mitte (33,7 Prozent) und Neukölln (32,0 Prozent) erzielte Die Linke herausraugende Ergebnisse. In Lichtenberg, Pankow und Treptow-Köpenick wurde sie ebenfalls stärkste Kraft. Insgesamt setzte sich die Partei damit in sechs der zwölf Bezirke durch.
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