„Vigilante“, der in den USA gerade anläuft, ist in Deutschland faktisch verboten. Die „Jugendschutz“-Kontrollbehörde FSK verweigert dem Streifen jegliche Altersfreigabe, nicht einmal ein „FSK 18“ wollte man ihm zugestehen. Begründung: Extreme Gewaltdarstellungen und eine „hetzerische Botschaft gegenüber Migranten“.
Eine „klare Zensurentscheidung“, kritisiert Boll, der vergeblich einen Anwalt eingeschaltet hat, gegenüber der englischen Tageszeitung „Daily Telegraph“. Wegen der fehlenden Freigabe kann der Film regulär weder im Kino noch auf DVD, BluRay oder anderen Speichermedien erscheinen und ist damit in Deutschland faktisch verboten. In der Schweiz oder in Österreich kann „Citizen Vigilante“ dagegen problemlos erworben werden.
An Gewaltdarstellungen spart Regisseur Uwe Boll, dessen zahlreiche Produktionen gerne mit dem Etikett „Trash“ versehen werden, zweifellos nicht. Das Thema hat es ebenfalls in sich. Ein Mann namens Sanders – Hauptdarsteller ist der US-Schauspieler Armie Hammer, dessen Karriere vor einigen Jahren wegen Missbrauchsvorwürfen einen Knick erlitt – nimmt das Gesetz selbst in die Hand, nachdem seiner Familie Fürchterliches angetan worden war.
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