Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF zahlen für die Übertragungsrechte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gemeinsam rund 152 Millionen Euro. Beide Sender erwarben Sublizenzen von der Deutschen Telekom und teilen sich die Kosten paritätisch, was etwa 76 Millionen Euro pro Sender entspricht. Zu diesen Kosten müssen noch die Produktionskosten und eventuell die Kosten für die vielen Experten gerechnet werden, die vermutlich die vielen Stunden, die sie die nächsten Wochen in den Fernsehstudios verbringen werden, dort nicht unbezahlt abhängen wollen.
Um all das bezahlen zu können, wird in den sehr langen Vorberichten natürlich auch noch Werbung geschaltet. Vier Stunden, so lange dauerte der Vorbericht des ZDF vor dem Eröffnungsspiel, sind eine sehr lange Zeit. Und diese Zeit wird durch die Gespräche mit den vielen Experten meist nicht kürzer, sondern gefühlt eher noch deutlich länger. So scheint es auf jeden Fall der Regie des ZDF gegangen zu sein. Dass die Zeit nicht einheitlich ist, weiß man, seitdem die spezielle Relativitätstheorie postuliert worden war.
Und dass die Theorie richtig ist, konnte man jetzt im ZDF wieder einmal sehen. Den Experten und die sie befragenden Moderatoren kam die Zeit in ihrem Referenzsystem ganz normal vor. Alle ihre Uhren liefen gleich. Für die sie beobachtende Regiemitarbeiter, in einem eigenen Referenzsystem, verging die Zeit, aber deutlich langsamer. Und so schalteten sie den Werbeblock deutlich zu spät ab und so verpassten die Zuschauer des ZDF, nach den vielen Expertenmeinungen, eben sieben ganze Minuten der WM-Eröffnungszeremonie.
Klausurtagung von Union und SPD: Statements u.a. von Thorsten Frei (CDU) und Matthias Miersch (SPD)














