Das ZDF wurde 1961 gegründet, um eine „Alternative zur ARD zu schaffen und die föderale Ordnung zu wahren“. Was daraus geworden ist, konnte man im „ZDF Magazin Royale“ sehen. Dort inszenierte Jan Böhmermann eine drastische Tötungsszene mit klarem Bezug zu AfD-Politiker Ulrich Siegmund. Den Mopedfahrer, der zweifellos Ulrich Siegmund darstellen soll, spielt Böhmermann selber. Er wird von einem LKW mehrfach überrollt. Dazu lacht das Publikum.
NIUS-Leser Uwe H. bringt seine Empörung auf den Punkt: „Absoluter Tiefpunkt des ZDF! Diese Leute sind moralisch völlig verkommen, halten sich aber in totaler Verkennung der Realität für die Guten. Wie kann man nur so etwas senden!“
Medienexperte Peter Welchering, der früher selbst fürs ZDF gearbeitet hat, schreibt auf X (zusammengefasst): „Der Beitrag – mehrfaches Überrollen eines Moped-Fahrers durch einen LKW – ist weder als satirischer Beitrag noch als journalistischer Beitrag einzuordnen. Das Senden einer solchen Gewaltphantasie widerspricht dem Programmauftrag des ZDF und entsprechenden Staatsverträgen. Ein solcher Beitrag hätte niemals gesendet werden dürfen.“
Fraktionssitzungen: Statements von SPD, CDU/CSU, Linke, AfD und B'90/Grüne | 13.10.26











