Der Verein „each one teach one“ (EOTO) hatte am 14. August einen Schwimmnachmittag ausschließlich für schwarze Kinder und Jugendliche im „Volksbad“ vor der Berliner „Volksbühne“ durchführen wollen. Nicht-schwarze Personen hätten während der Veranstaltung von 12 bis 18 Uhr nicht in das Bad gedurft. Doch einen Tag vorher sagte der Verein die Veranstaltung mit der Begründung ab, dass man die Sicherheit der Kinder nicht garantieren könne. Wie die Berliner Polizei Apollo News auf Anfrage mitteilte, liegen jedoch keine Anzeigen wegen Bedrohungen vor.
In einer Stellungnahme des Vereins auf Instagram wurde die Absage folgendermaßen begründet: „Aufgrund der Berichterstattung rund um das Event können wir nicht garantieren, dass es eine schöne Erfahrung wird, und bewerten eine Durchführung als akutes Sicherheitsrisiko für alle angemeldeten Personen – vor allem aber für Kinder und Jugendliche.“
Auf der Webseite des Vereins heißt es, man könne nicht mehr darauf vertrauen, „dass die physische und psychische Sicherheit der Kinder und Jugendlichen am morgigen Freitag im Volksbad in der Volksbühne gewährleistet werden kann – auch nicht durch Sicherheitskräfte und Polizei.“ Man habe seit Beginn der öffentlichen Diskussion „rassistische Droh-E-Mails sowie Gewaltandrohungen und diskriminierende Kommentare in den sozialen Medien“ bekommen.
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