Verratsverdacht gegen Hanning führt offenbar auch nach China

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Verratsverdacht gegen Hanning führt offenbar auch nach China
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Im Ermittlungsverfahren gegen den früheren BND-Präsidenten August Hanning geht es offenbar auch um mögliche Informationsweitergaben nach China. Nach einem Bericht des Spiegel prüfen die Ermittler, ob der 80-Jährige sensible Erkenntnisse mit einem Angehörigen des chinesischen Geheimdienstapparats geteilt hat. Hannings Verteidigung weist den Vorwurf zurück, er habe vertrauliche Informationen zum Nachteil Deutschlands weitergegeben.

Der Spiegel beruft sich auf mehrere mit dem Verfahren vertraute Quellen. Die Bundesanwaltschaft wollte sich gegenüber dem Magazin zu dem China-Komplex nicht äußern. Sie ermittelt gegen Hanning unter anderem wegen des Verdachts auf versuchten Landesverrat.

Hanning und sein früherer Büroleiter Manfred D., 64, waren am Dienstag festgenommen worden. D. soll seinen ehemaligen Vorgesetzten über Jahre hinweg mit vertraulichen Unterlagen aus der Führungsebene des Bundesnachrichtendienstes versorgt haben. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft gelangten bis Juni 2022 nahezu 2000 Dokumente an Hanning. Viele davon waren als Verschlusssachen eingestuft.

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