Am Mittwoch kam es in einem Freibad in Bochum-Werne zu einer Auseinandersetzung zwischen Badegästen. Infolgedessen mussten rund 4.000 Badegäste das Bad verlassen, wie die WAZ berichtet. Zunächst hieß es, dass es eine Massenschlägerei mit 30 Beteiligten gegeben habe. Doch die Polizei stellt den Fall laut der Zeitung anders dar: Es kam zunächst zu einem Streit, an dem mehrere Personen beteiligt waren. Der Badbetreiber alarmierte daraufhin die Polizei, damit die Situation nicht eskaliere, sagte der Wasserwelten-Sprecher Christian Seger.
Es sei in dem Fall jedoch nicht zu einer Prügelei gekommen. Als die Beamten vor Ort waren, habe es jedoch einen Streit zwischen zwei Frauen gegeben. Zahlreiche Schaulustige sollen die Situation gefilmt und beobachtet haben. Eine 35-jährige Frau habe ein blaues Auge davongetragen und aus der Nase geblutet. Eine 33-jährige Frau wurde ebenfalls leicht verletzt. Daraufhin entschied sich der Badbetreiber, das Bad zu räumen, weil die Sicherheit der Gäste nicht mehr gewährleistet werden konnte. Laut t-online mussten 4.000 Gäste das Bad verlassen.
Für Mittwoch verhängten daraufhin andere Schwimmbäder einen Einlassstopp, damit große Gruppen nicht dorthin auswichen. Die beiden Frauen, die sich stritten, wurden identifiziert, und gegen sie wurde ein Hausverbot verhängt. „Es war das erste Mal, dass wir ein Freibad räumen mussten“, sagte der Sprecher der Wasserwelten gegenüber dem WDR. „In den letzten Jahren hatten wir immer friedliche Freibadsaisons in Bochum.“
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