Kissler über Rekord-Spritpreise: „Der Staat ist unersättlich“

vor etwa 1 Stunde

Kissler über Rekord-Spritpreise: „Der Staat ist unersättlich“
Bildquelle: NiUS

„Der Staat ist gierig, der Staat ist unersättlich, der Staat ist zur Gefahr für die Wirtschaft geworden“, sagt NIUS-Kolumnist Alexander Kissler am Freitag bei NIUS Live. Kissler kritisiert die Steuern, Abgaben und die deutsche Energiepolitik, die substanziell zu hohen Benzinpreisen beitragen.

„Bei Benzin machen Steuern und Abgaben knapp 60 Prozent der Kosten aus, bei Diesel knapp 50 Prozent“, sagt Kissler. Die Belastung durch den hohen Spritpreis betreffe dabei längst nicht nur Autofahrer. „Der hohe Spritpreis führt auch dazu, dass die Inflation die Produkte teurer macht, weil der Transport teurer wird.“

Um den Benzinpreis zu verringern, müsse man nicht zwangsläufig an Subventionen denken, so Kissler. „Kein Mensch redet von Subventionen. Wir reden davon, dass der gierige Staat bereit sein müsste, etwas weniger gierig zu sein.“ Er fordert unter anderem, die Belastung durch die CO2-Abgabe zurückzufahren: „Es geht hier gar nicht darum, etwas zu subventionieren. Es geht darum, dass der Staat sich etwas mehr zurückhält. Dass der Staat seine unermessliche Gier etwas drosselt.“

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