Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, hat die Maßnahmen der Universität Gent gegen ihren Postdoktoranden Nathan Cofnas verurteilt. Der amerikanische Wissenschaftler war von der Uni suspendiert worden, nachdem er mit seinen Veröffentlichungen wissenschaftliches Fehlverhalten und Lügen des Diversitätsforschers Jason Arday aufgedeckt hatte (Apollo News berichtete). Dieser nahm sich infolge einer Untersuchung durch die Universität Cambridge das Leben.
„Unehrliche, korrupte Institutionen“ seien keine wünschenswerten Partner für die US-Wissenschaftszusammenarbeit. Damit bezieht er sich auf alle, die sich an einem „Mob-Verhalten“ beteiligen oder es belohnen, das anderen die Schuld zuschiebe – insbesondere wenn dabei „sorgfältiger Journalismus“ bestraft werden solle, der „akademische Unehrlichkeit“ zutage fördere.
Daher würden nun die Beziehungen zur Universität Gent auf den Prüfstand gestellt. Diese habe die kontroversen Ansichten von Cofnas bei dessen Einstellung bereits gekannt. Außerdem seien gerade solche durch die Meinungsfreiheit geschützt. „Letzter Zweck“ dieser Meinungsfreiheit sei es, „Lügen, Betrug und falsche Ideologien“ aufzudecken. Genau das habe der geschasste Philosoph getan. Dafür solle er nun ruhiggestellt werden.
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