Am 1. September gab es einen weiteren Angriff auf unsere Stromversorgung. Medien sprechen von einem „mutmaßlichen Anschlag“. Nach dem Auffinden selbstgebastelter Raketen und explosiver Materialien kann man gesichert von einem Anschlag ausgehen, denn weder ein Unfall noch Fahrlässigkeit kommen hier in Betracht. Warum diese Wortakrobatik?
Offenbar selbstgebastelte Raketen in zweistelliger Zahl sollten leitfähiges Material zwischen die Leiterseile am brandenburgischen Umspannwerk Turnow-Preilack (Landkreis Spree-Neisse) schießen, so dass ein Kurz- oder Erdschluss erfolgt. Die Polizei spricht von USBV, unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen. Das war in einem Fall erfolgreich, so dass der Block B im Kraftwerk Jänschwalde über die Generatorschutzauslösung um 7:31 Uhr 500 Megawatt Leistung abwarf. Ein anderer Block mit gleicher Leistung lief ungestört weiter. Den wirtschaftlichen Schaden muss das Unternehmen LEAG tragen, denn der Strom des ausgefallenen Blockes war bereits vermarktet, er musste nun anderweitig über die Strombörse beschafft werden.
Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, weist im Interview darauf hin, dass keine Gefahr für das Netz bestand, weil „genug Erneuerbare“ einspeisten. Richtig ist, dass die Netzsituation entspannt war und genug Reserven verfügbar waren, falsch ist, dass die „Erneuerbaren“ die ausgefallene Leistung ersetzt hätten. Dazu wäre es nötig gewesen, dass sie kurzfristig die Leistung steigern könnten, was nicht möglich ist, da sie auf Grund des Einspeisevorrangs meist alles einspeisen, was die Naturkräfte hergeben.
SPRENGSTOFF-DROHNE IN LEIPZIG: Putin stinksauer! Deutsche Sanktionen seien "schwerer Fehler" | LIVE








