Der erst 35 Jahre alte Technikexperte, der als Architekt der ukrainischen Drohnenoffensive gilt, soll Italien beim Aufbau moderner Kriegstechnologien unterstützen. Gleichzeitig betont er, dass sein Schwerpunkt in der Ukraine bleibe. Fedorow selbst machte die Vereinbarung am Freitag nach einem Treffen in Rom öffentlich: „Ich habe Guido für seine persönliche Unterstützung und das Angebot gedankt, sein Berater für Verteidigungsinnovationen zu werden.“
In dieser Funktion wolle er Italien helfen, „Technologien der modernen Kriegsführung zu entwickeln, den Verteidigungssektor zu stärken und sich an neue globale Sicherheitsherausforderungen anzupassen“. Die Ukraine und sein Team verfügten über einzigartige Erfahrungen im technologiegetriebenen Krieg, die sie mit Partnern teilen wollten. Sein Hauptfokus bleibe aber unverändert: Er arbeite weiter in der Ukraine an Projekten zur Stärkung der Verteidigung und zur Gewinnung internationaler Ressourcen.
Das italienische Verteidigungsministerium wertete die Vereinbarung als „wichtige Chance“: Fedorow verfüge über umfangreiche Erfahrung mit autonomen Systemen und Luftverteidigung. Crosetto hatte dem Ukrainer diese Tätigkeit bereits am Tag nach dessen Entlassung im Juli telefonisch angeboten. Damals sagte der Italiener der Zeitung „La Repubblica“, Fedorow sei einer jener Menschen, die „die Regeln auf dem Schlachtfeld neu geschrieben“ hätten. Die Beratung erfolgt nach Angaben von Fedorows Büro angeblich unentgeltlich. Der Ex-Minister bleibt in Kiew und kombiniert die Tätigkeit mit seiner Arbeit an einem Verteidigungs-Investmentfonds.
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