Nach antisemitischem Auftritt bei Linken-Wahlkampf: Berliner Grüne gehen auf Distanz zu möglicher Koalition

vor 5 Tagen

Nach antisemitischem Auftritt bei Linken-Wahlkampf: Berliner Grüne gehen auf Distanz zu möglicher Koalition
Bildquelle: Apollo News

Nachdem durch einen Bericht des Tagesspiegels bekannt wurde, dass der linksextreme Rapper Dahabflex auf einer Wahlkampfveranstaltung der Linken in Berlin-Neukölln offen Israelhass verbreitete und dies von hochrangigen Linken-Politikern geduldet wurde, werden bei den Grünen erste Stimmen laut, die sich deutlich gegen eine Koalition mit der Linkspartei in Berlin stellen.

So schrieb der grüne Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky aus Berlin am Sonntag auf X: „Die Berliner Linke hat ein Antisemitismus-Problem. Bis dieses Problem, und einige andere, eindeutig gelöst sind, kann es keine Zusammenarbeit geben.“ Er nahm die Berliner Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, in die Verantwortung, das Problem zu lösen: „Es reicht nicht, zu behaupten, es gebe dieses Problem nicht.“

Lagodinsky wirft der Linken auch vor, Hass gegen Israel bewusst als Israelkritik zu verkaufen: „Das ist billig, unseriös und demokratiegefährdend“, urteilt der Berliner Grüne. Zudem attestiert er der Partei ein Islamismusproblem. Lagodinsky urteilt: „Gut, dass Werner Graf das Problem zu Recht benannt und Klartext gesprochen hat. Gut, dass die Grünen Berlin hier klaren Kompass haben.“

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