Am Sonntag wurde ein biologischer Mann, der sich als Frau identifiziert, von der Polizei aus dem freiwilligen FKK-Bereich für Frauen „Paradiesli“ im Freibad Marzili in Bern verwiesen. Besucherinnen hatten sich über die Anwesenheit der Transfrau in dem FKK-Bereich beschwert. Jetzt entschuldigt sich die Stadt Bern in einem Statement für die Ausweisung der Transfrau.
In ihrer Erklärung beschreibt die Stadt, dass es im „Paradiesli“ eine Person gegeben habe, „die aufgrund einiger körperlicher Merkmale von anderen Badegästen nicht weiblich gelesen wurde“. Man habe sich am Sonntag „fälschlicherweise für eine polizeiliche Wegweisung“ der Transfrau entschieden. „Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport bedauert diesen Entscheid ausdrücklich. Sie entschuldigt sich bei der betroffenen Person“, heißt es in der Mitteilung.
„Alle Personen, die sich als Frau identifizieren und als solche leben, haben Zugang zum freiwilligen FKK-Bereich ‚Paradiesli‘“, verkündet die Stadt. Eine vom Sportamt in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Gleichstellung und Geschlechterfragen erstellte „Orientierungshilfe“ besage, dass im Härtefall bei der Geschlechtertrennung im Freibad nach dem im Pass angegebenen Geschlecht entschieden werde. Diese Bedingung hatte die Transfrau erfüllt.
Statement: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zu aktuellen politischen Themen | 21.08.26














