Der vielleicht normalste Schauspieler Hollywoods wird heute 70: Tom Hanks. Für Millionen ist er ein Kinoheld mit zwei Oscars (1994 für seine Rolle als Aidskranker in „Philadelphia“ und 1995 für die Rolle seines Lebens: „Forrest Gump“): Hanks hat sich in seiner jahrzehntelangen Karriere den Ruf als netter Typ von nebenan erarbeitet. Er ist ein Anti-Star, der auch mal in die Fotosession eines frischgetrauten Brautpaares platzt, einer, der zu seiner Schrulligkeit steht, Schreibmaschinen und verlorene Handschuhe sammelt.
Am 9. Juli 1956 im kalifornischen Concord geboren, zieht er als Scheidungskind oft um, wächst beim Vater auf. Auf der Highschool entdeckt er seine Liebe zum Theater, es folgen erste kleine Fernsehauftritte und eine Begegnung, die alles verändert: Tom Hanks lernt den Erfolgsregisseur Ron Howard kennen, der ihm 1984 die Hauptrolle in der Komödie „Splash – Eine Jungfrau am Haken“ gibt. Es folgen Dutzende Filme und Kinoerfolge wie die Liebeskomödie „Schlaflos in Seattle“, „Philadelphia“, „Forrest Gump“, „Apollo 13“, „Illuminati“, „Cast Away“, Hanks spricht außerdem Cowboy Woody in „Toy Story“, auch im aktuellen fünften Teil.
Kollegen und Fans feiern Hanks für seine Bodenständigkeit. Auf Instagram sagt er mal: „Als Schauspieler solltest du drei Dinge beachten: Du solltest pünktlich am Set erscheinen, den Text können und eine Idee davon haben, wie du mit deiner Rolle die Geschichte voranbringst.“ Das ist das Hanks-Prinzip: keine Allüren, kein Protz, dafür ein skandalfreies Privatleben.
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