Sven Hüber legt Amt als stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender nieder

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Sven Hüber legt Amt als stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender nieder
Bildquelle: Tichys Einblick

Sven Hüber hat sein Amt als stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Er begründet den Schritt mit laufenden rechtlichen und gerichtlichen Auseinandersetzungen um mediale Vorwürfe zu seiner Vergangenheit als Politoffizier bei den DDR-Grenztruppen.

Hüber war nach Äußerungen im Mitgliedermagazin der GdP verstärkt in die Kritik geraten. Mit Blick auf die Landtagswahlen und eine mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt schrieb er unter anderem: „Wer seinen geleisteten Eid ernst nimmt, kann gar nicht anders: No-Go mit der AfD“. Von einer „AfD-Machtergreifung“ ist die Rede sowie von einem möglichen „inneren Notstand“. Die Äußerungen hatten auch innerhalb der Gewerkschaft Kritik hervorgerufen.

Der Rücktritt folgt unmittelbar auf die Veröffentlichung einer Recherche von Apollo News am 25. August. Das Medium berichtet unter Berufung auf Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit und den ehemaligen DDR-Grenzsoldaten Axel Krause über Hübers frühere Tätigkeit. Krause diente 1987 und 1988 im Grenzregiment 33 in Berlin-Treptow, in dem Hüber als Politoffizier und stellvertretender Kompaniechef eingesetzt war.

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