Quasi alle Preise, die in Deutschland an Politiker vergeben werden, erfüllen zwei Funktionen: erstens die selbstreferenzielle Selbstbeweihräucherung und zweitens die Verhöhnung aller klar denkenden Menschen. Das trifft auch auf den Elisabeth-Preis des „Caritasverbands für die Diözese Augsburg“ zu, den niemand Geringeres als Angela Merkel erhält. Und das ausgerechnet für ihre Haltung sowie ihren Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Solidarität.
Das klitzekleine Problem daran: Sie steht für nichts davon, im Gegenteil. Angela Merkel hatte als Bundeskanzlerin nie eine Haltung, die darüber hinausging, alles zu tun, um an der Macht zu bleiben. Dafür wurde aus der Kernenergie ausgestiegen. Den Sozialdemokraten und später den Grünen las sie jeden Wunsch von den Lippen ab. Kaum eine rote Linie der Christdemokratie hat ihre Kanzlerschaft überlebt.
Der ihr angedichtete Einsatz für Zusammenhalt und Solidarität schlägt dem Fass aber den Boden aus. Kein Bundeskanzler der Nachkriegsgeschichte hat das Land so stark und dermaßen nachhaltig gespalten wie Angela Merkel. Sie beendete die Unterscheidbarkeit der regierenden Parteien und ermöglichte damit erst die AfD. Ihre Grenzöffnung ist immer noch nicht überwunden. Die kriminalstatistischen Konsequenzen sind eher kein Ausweis eines besonderen Zusammenhalts.
DEUTSCHLAND: Putin geht bei Rache noch weiter! Russland reagiert auf Sanktionen I WELT STREAM













