Immer weniger Briefe werden verschickt, während die Kosten der Deutschen Post steigen. Das Brief- und Postkartenporto könnte deshalb ab Januar 2027 im Durchschnitt um 20,35 Prozent erhöht werden. Ein Standardbrief würde dann möglicherweise erstmals mehr als einen Euro kosten. Die endgültigen Preise stehen noch nicht fest.
Die Bundesnetzagentur hat einen entsprechenden Entwurf veröffentlicht, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Hintergrund ist unter anderem, dass sich die Kosten für den Briefversand auf immer weniger Sendungen verteilen. Unternehmen, Behörden und Privatpersonen ersetzen Briefe zunehmend durch digitale Nachrichten.
2005 wurden in Deutschland noch 16,9 Milliarden Briefsendungen verschickt. 2025 waren es knapp 9,4 Milliarden. Trotz des Rückgangs muss die Post weiterhin Briefkästen, Filialen und Zusteller vorhalten. Hinzu kommen nach Angaben des Unternehmens höhere Ausgaben für Löhne, Energie und Materialien.
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