Die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf, die 2025 von der SPD als Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen wurde, nach Aufregung über ihre Person und Ansichten aber schließlich ihre Kandidatur zurückzog, soll nun SPD-intern für den Posten der Bundespräsidentin gehandelt werden. Das geht aus internen Gesprächen des SPD-Landesverbands Potsdam hervor.
Der Brandenburger Verband und die Hauptstadt Potsdam spielen eine wichtige Rolle für die SPD; Parteigrößen wie Olaf Scholz oder Hubertus Heil sind dort herangewachsen. Die Initiative, Brosius-Gersdorf als Kandidatin für das Bundespräsidialamt ins Spiel zu bringen, kommt laut Insider-Informationen maßgeblich von der SPD-Wissenschaftsministerin Manja Schüle.
Bereits im Sommer tauchte Brosius-Gersdorf neben zahlreichen Veranstaltungen und Talkshows auch auf dem Instagram-Profil von Schüle auf. Gut möglich, dass Brosius-Gersdorf damit bereits früh für das höchste Amt der Bundesrepublik in Stellung gebracht werden sollte.
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