SPD-Influencer unterstellt AfD Fake-Kampagne und verbreitet selbst Falschinformationen

vor etwa 2 Monaten

SPD-Influencer unterstellt AfD Fake-Kampagne und verbreitet selbst Falschinformationen
Bildquelle: Apollo News

Am 17. Juni wurde der AfD-Politiker Michael Meister tätlich angegriffen und mit einem spitzen Gegenstand verletzt. Um Fotos, die sein blutverschmiertes T-Shirt nach dem Vorfall zeigen, gab es schnell Gerüchte, dass diese nicht echt sein könnten. Linke Accounts verwiesen darauf, dass das T-Shirt aus dem Onlineshop Temu oder aus dem US-Shop Laughings stammen solle. Wie t-online jedoch berichtet, gab es keine Anzeichen dafür, dass das T-Shirt bereits vor der Tat verkäuflich war.

Einer, der behauptete, dass das T-Shirt ein Fake sein könnte, ist der SPD-Aktivist Hannes Kreschl. 2024 kandidierte er für die SPD für den Stadtrat in Halle, wie der MDR damals berichtete. In einem Video, das er am Sonntag auf Instagram veröffentlichte, sagte er, dass die AfD für ihre „Propaganda-Show“ die Angriffe auf die eigenen Leute benutzen würde. Er verurteilte den Angriff, äußerte aber Zweifel daran, dass das blutverschmierte T-Shirt tatsächlich von dem Vorfall stamme. Dazu berief er sich auf einen „Faktencheck“ des Accounts „Wehrhafte Demokratie“. Dieser Account hatte behauptet, dass es sich bei dem Shirt um ein Produkt des Onlinehändlers Temu handle.

Man solle die Ermittlungen der Polizei abwarten, so Kreschl, „anstatt auf irgendwelche Temu-Fakes zu setzen, die die Stimmung vielleicht auch politisch aufheizen“. Man solle abwarten, „bevor man diesen wirklich schlimmen Angriff auf diesen Politiker instrumentalisiert“. Auf Instagram hat er 69.500 Follower. Er befürwortet auch den „Adenauer SRP+“-Bus, der mit einer Weidel-Puppe im Gefängnis auf sich aufmerksam macht.

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