Der Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil hat seit seinem Amtsantritt im Mai 2025 bis zum 24. September 2026 insgesamt 188.000 Euro Steuergeld für Fotos und Visagisten ausgegeben. Das geht aus einer Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs des Finanzministeriums, Dennis Rhode, auf die Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Hauke Finger hervor.
Das entspricht im Durchschnitt monatlich rund 11.000 Euro. Insgesamt gab der Finanzminister im gesamten Zeitraum seit seinem Amtsantritt 165.035 Euro für fotografische und 22.656 Euro für visagistische, stilistische und maskenbildnerische Dienstleistungen aus.
Auf die Frage nach der vertraglichen Grundlage für die Ausgaben des Finanzministers erklärt Staatssekretär Rhode, dass der Finanzminister im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit „zur Bebilderung seiner Kommunikation u. a. Dienstleistungen externer Fotografinnen und Fotografen in Anspruch“ nehme. Dafür habe man einen entsprechenden Rahmenvertrag mit einer Fotoagentur geschlossen.
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