„Sollte eine Selbstverständlichkeit sein“ – Wagenknecht verteidigt BSW-Unterstützung für AfD-Landtagspräsidenten

vor etwa 2 Stunden

„Sollte eine Selbstverständlichkeit sein“ – Wagenknecht verteidigt BSW-Unterstützung für AfD-Landtagspräsidenten
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Die BSW-Gründerin Sarah Wagenknecht verteidigt die Unterstützung ihrer Partei in Sachsen-Anhalt bei der Wahl des AfD-Kandidaten Tobias Rausch zum neuen Landtagspräsidenten. „Das BSW beendet die Brandmauer-Idiotie!“, verkündet Wagenknecht gegenüber der dpa. Die BSW-Politikerin betont: „Die stärkste Fraktion eines Landtags sollte auch den Landtagspräsidenten stellen“.

Dies sollte bei der Partei, die 44 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereint, „eine Selbstverständlichkeit sein“. Es sei zudem das Wahlversprechen des BSW gewesen, die Brandmauer zu beenden. „Das lösen wir jetzt ein“, erklärt Wagenknecht. Den Vergleich der Wahl des AfD-Kandidaten Rausch mit der NS-Führungsfigur Hermann Göring bezeichnet die BSW-Gründerin als Tiefpunkt in der Debatte und als Verharmlosung des Nationalsozialismus.

In den vergangenen Tagen zogen mehrere Politiker der Grünen und Linken diesen Vergleich. So erklärte die Fraktionsvorsitzende der Grünen in Sachsen-Anhalt, Susan Sziborra-Seidlitz, in einem Instagram-Video, dass es bei einer Wahl des AfD-Kandidaten zum Präsidenten des Landtags „erstmals seit Hermann Göring einen rechtsextremen Landtagspräsidenten“ gebe (mehr dazu hier).

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