Noch Ende Juli hatte Ulrich Siegmund eine Wahl zum Ministerpräsidenten mithilfe von CDU-Abgeordneten abgelehnt. Zwei Tage vor der Landtagswahl rückt der AfD-Spitzenkandidat bei NIUS Live von dieser Festlegung ab: Sollte sich eine stabile Mehrheit mit Teilen der CDU ergeben, werde er „niemals als Demokrat eine Tür zumachen“.
Ulrich Siegmund schließt eine Wahl zum Ministerpräsidenten mit Stimmen aus der CDU nicht mehr grundsätzlich aus. Das erklärte der AfD-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt am Freitagmorgen bei NIUS Live.
Die stellvertretende NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss fragte Siegmund, ob er die Regierungsbildung versuchen würde, falls sich nach der Wahl „eine stabile Mehrheit mit hinreichend vielen CDU-Leuten“ abzeichnen sollte. Siegmund antwortete: „Also ich will so etwas alles nicht ausschließen.“
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