Für das heute-journal holt Dunja Hayali lauter Anti-AfD-Stimmen ein

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Für das heute-journal holt Dunja Hayali lauter Anti-AfD-Stimmen ein
Bildquelle: NiUS

Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt liefert Dunja Hayali im ZDF wieder einmal ein abschreckendes Beispiel für einseitigen Haltungsjournalismus. Ein 20-Minuten-Block hauptsächlich über die AfD kommt wie ein überlanges Meinungsstück daher.

Im heute-journal am Donnerstagabend gibt Dunja Hayali noch einmal alles, um einen Wahlsieg der AfD zu verhindern. Über zwei Drittel der Sendezeit werden in der Nachrichtensendung dafür aufgewendet, Stimmung gegen die „Rechtsaußenpartei“ zu machen, die – jedenfalls für die ZDF-Journalisten – in den Umfragen beängstigend weit vorn liegt. Schalte nach Dessau.

Es beginnt mit Äußerungen einiger Passanten. Nur einer sagt, er wähle AfD. Eine Frau sagt: „Vor den Wahlen habe ich ein bisschen Angst.“ Ein Mann mit afrikanischem Migrationshintergrund meint: „Ist schwierig jetzt alles momentan. Das Thema Blau …“. Ein anderer sagt: „Bei der AfD hört man immer nur Asylpolitik, Asylpolitik, aber ich glaube, es geht um Bildung …“ – wobei es allerdings auch Zusammenhänge geben könnte. Schließlich eine junge Frau: „Würde sagen, dass die Politik hier schon ganz gut läuft, also ich bin zufrieden. Also oft wird gesagt: Ja, hier muss sich so viel ändern und wir stecken in ‘ner totalen Krise, aber eigentlich geht’s uns doch gut!“

Das ist das Stichwort für Dunja Hayali, die sich aus Dessau meldet: „Eine Position, die ich hier tatsächlich häufiger gehört habe!“ Fakt sei: „Die Lebenserwartung und das verfügbare Einkommen sind in Sachsen-Anhalt gestiegen, Kriminalität und Arbeitslosigkeit sind in den letzten 20 Jahren insgesamt gesunken.“ Insgesamt, also weniger Scheckkartenbetrug, aber leider mehr Gewalt.

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