Die Lage des Volkswagen-Konzerns spitzt sich zu und wird auch von der Führungsspitze als dramatisch empfunden. Nach Informationen des Manager Magazin stuften sechs von neun befragten Vorständen den Autobauer in einer internen anonymen Umfrage als „existenzgefährdet“ ein. Drei weitere Vorstände bezeichneten die Situation mindestens als „angespannt“. Als unkritisch schätzte keiner der Befragten die Lage ein.
Die Umfrage wurde Ende 2025 unter Mitgliedern von Vorstand und Aufsichtsrat durchgeführt. Auch der angehende Porsche-Chef Michael Leiters wurde demnach in die Erhebung einbezogen. Die Ergebnisse flossen anschließend in ein Transformationspapier ein, das gemeinsam mit der Beratungsfirma BCG erstellt wurde.
Besorgniserregend fällt vor allem die negative Einschätzung des Geschäftsmodells aus. Alle neun befragten Vorstände hielten eine grundlegende Neudefinition des Volkswagen-Geschäftsmodells für notwendig. Auch die Konzernstrategien für Nordamerika und China sollen von den Vorständen als wenig überzeugend und nicht zielführend eingeschätzt worden sein.
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