Unter Schülern, die den mittleren Schulabschluss anstreben, verfehlt inzwischen fast jeder vierte Neuntklässler den Mindeststandard in Mathematik. 2018 lag der Anteil noch bei 15 Prozent, 2024 waren es 24 Prozent. Auch bei digitalen Kompetenzen schneiden viele Schüler schlecht ab: Mehr als 40 Prozent der Achtklässler gelten hier als leistungsschwach.
Das geht aus dem Nationalen Bildungsbericht 2026 hervor, der am Montag vorgestellt wurde. Der Bericht wird alle zwei Jahre von einer unabhängigen Forschergruppe erarbeitet und untersucht vor allem Kitas, Schulen und die Hochschulbildung.
Rund acht Prozent der Jugendlichen verlassen die allgemeinbildende Schule ohne Abschluss. Zwischen den Bundesländern reicht die Quote von sechs bis 14 Prozent. Noch größer sind die Unterschiede zwischen den Kommunen: Dort liegt die Spanne zwischen zwei und 21 Prozent. Stärker noch als in der Mathematik gelten bei computer- und informationsbezogenen Kompetenzen mehr als vier von zehn Achtklässlern als schwach.
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