Im ARD-Sommerinterview kriegt Kanzler Friedrich Merz eine Grafik vor die Nase gehalten: Angela Merkel blieben nach einem Jahr Regierungszeit noch 57 Prozent Zustimmung, Olaf Scholz 36, aber Merz 16. Wie alles, was ihm sonst vorgehalten wird, redet Merz weg, als existierte es nicht. Sein neues Ablenkungsmanöver: die russische Gefahr. Doch die breite Mehrheit drücken die Folgen der Milliarden für die Ukraine, die Alimentation nicht arbeitswilliger Einwanderer und der Monsterschulden, die sie und ihren Nachkommen zahlen müssen als Reformfluchtsteuern.
Gesundbeter Merz behauptet, „es gibt niemanden, der an der Schuldentragfähigkeit unserer Volkswirtschaft zweifelt …“ Ein Blick auf die anderen EU-Länder zeigt, wie es um den Abstieg des einstigen Wirtschaftswunderlandes steht.
Haltet den Dieb. Ökonom und Siemens-Energy-Aufsichtsrat Veronika Grimm wirft Kanzler Merz vor, die wirtschaftliche Lage in Deutschland zu beschönigen, die Probleme zu ignorieren und einfach nur von den Bürgern zu verlangen (RND), den weit verbreiteten Missmut abschütteln. Die strukturellen Probleme seien da. Fast ein Drittel des Haushalts ruhe auf zusätzlichen Schulden. Da nütze kein Schönreden. Nötig seien eine niedrigere Staatsquote und konsequente Reformen.
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