Pfiffe, Rücktrittsrufe und abgebrochener Auftritt: Merz’ Debakel in Kühlungsborn

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Pfiffe, Rücktrittsrufe und abgebrochener Auftritt: Merz’ Debakel in Kühlungsborn
Bildquelle: Tichys Einblick

Eigentlich wollte man im Osten des Landes eher auf Auftritte aus Berlin verzichten. Friedrich Merz ließ es sich dennoch nicht nehmen und reiste mit seinem eigenen schweren Gepäck namens Umfragetief zu seinem ersten Wahlkampfeinsatz im Osten.

Gemessen an den Bildern und Tonaufnahmen aus Kühlungsborn dürfte sich bei der CDU die Frage stellen, ob weitere Auftritte des Bundeskanzlers wirklich unter Wahlkampfhilfe verbucht werden sollten. Merz kam verspätet, wurde auf der Strandpromenade ausgepfiffen und verließ den einzigen öffentlichen Termin seines Tagesprogramms nach kurzer Zeit wieder. Ein angekündigtes Pressestatement fand schon gar nicht mehr statt.

Besonders desaströs ist eine Zahl, die die Ostsee-Zeitung anlässlich des Besuchs veröffentlicht hat. Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage sind gerade einmal fünf Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit der Arbeit des Bundeskanzlers zufrieden. Man möchte dazu fragen: so viel? Selbst unter den CDU-Anhängern erreicht Merz nur 37 Prozent Zustimmung. Völlig schmerzfrei. Mit der gesamten schwarz-roten Bundesregierung sind noch sechs Prozent der Befragten zufrieden.

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