„Sachsen-Anhalt darf kein Experimentierfeld für Wutbürger werden“: Mit diesen Worten warnte Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem ersten Wahlkampftermin in Sachsen-Anhalt vor den wirtschaftlichen Folgen einer möglichen AfD-Regierung.
Das sagte er nach einem Besuch mit CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze in Quedlinburg. Bei einer absoluten Mehrheit einer rechtspopulistischen Partei würden internationale Investoren es sich „dreimal überlegen“, ob sie noch im Land investieren.
Zugleich zeigte sich Merz zuversichtlich, dass der CDU in der Schlusswoche noch eine Aufholjagd gelingt. 2021 hatte die Union überraschend mit 37,1 Prozent vor der AfD (20,8 Prozent) gewonnen – deutlich besser als zuvor in Umfragen. Aktuell liegt die AfD bei rund 40 Prozent, die CDU bei etwa 23 Prozent. Gewählt wird am 6. September.
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